Manaslu-Umrundung, Nepal

Trekking im Himalaya

Kulturschock und Magie vereint.

Atemberaubende Gebirgspanoramen, tiefblauen, klaren Himmel, weite Hochebenen mit grasenden Yaks, uralte, prachtvolle Tempelanlagen und Klöster, Reisterrassen und rauschende Flüsse, allgegenwärtige Gebetsfahnen und -trommeln sahen wir auf unserer Manaslu-Umrundung. Mit 8.163 Metern ist er der achthöchste Berg der Erde. Aber noch beeindruckender waren unsere Guides und Träger, die unglaubliche Lasten für uns getragen und uns rund um die Uhr perfekt umsorgt haben – und das immer mit einem Lächeln im Gesicht. All diese Erfahrungen, Eindrücke und Momente lassen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

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Drei Wochen, vom 17.10.-08.11.2019, waren ein Freund und ich in Nepal unterwegs – in einem der ärmsten Länder der Welt. Die drei ersten Tage in Kathmandu (ca. 1 Mio. Einwohner) waren Kulturschock und Magie zugleich. Die Stadt scheint im Dreck zu ersticken. Ein Moloch mit vielen faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Menschen, die an diesem Ort zusammen leben wie ein lebendiger Organismus. Die einzige Gesetzmäßigkeit, so schien es, war das Chaos. Wir erlebten eine völlig fremdartige Welt mit verschiedenen ethnischen Gruppen und Bräuchen. Bevor es auf unsere 15-tägige Trekkingtour in den Himalaya ging, haben wir einige Highlights der Stadt besucht.

Tag 1: Als erstes gingen wir durch das Touristenviertel Thamel mit der Mandala Street, eine ruhige Gasse mit unzähligen Shops, Cafés und Restaurants (sehr zu empfehlen das OR2K, das Pumpernickel u. Sam’s Bar). Anschließend zum Durbar Square (Königsplatz) mit seinen ursprünglich bis zu 50 Pagoden, Tempeln und Palästen. Drittes Highlight an diesem Tag war die Besichtigung der wunderschönen, großen, weißen Bodnath Stupa – das Wahrzeichen der Stadt.

Tag 2: Es ging zum Swayambunath Tempel, besser bekannt als der Affentempel, mit grandiosem Blick über die Stadt, ein riesiger Tempelkomplex mit einer Menge Affen, den Makaken (Vorsicht: den Affen nicht zu tief in die Augen blicken!). Nach einem herrlichen Mittagessen mit Momos und Everest-Bier ging’s in den Garden of Dreams (Swapna Bagaicha), eine Oase der Ruhe inmitten des Molochs Kathmandu, umgeben von im englischen Imperialstil geprägten Gebäuden.

Tag 3: Patan City liegt in der drittgrößten Stadt Nepals, in Lalitpur mit dem antiken Königspalast, der leider auch, so wie viele andere alte Paläste, Stupas und Pagoden, während des Erdbebens im Jahr 2015 sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Täglich arbeiten die Menschen am Wiederaufbau ihrer alten, heiligen Stätten, die bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. reichen. Danach besichtigten wir den Hindu Tempel Pashupatinath – eine der bedeutendsten hinduistischen Tempelstätten, wo die Hindus Abschied von ihren Toten nehmen: Sie unterziehen sie erst einer rituellen Reinigung mit dem Wasser des heiligen Flusses und verbrennen die Toden anschließend auf dafür vorgesehenen Scheiterhaufen am Ufer des Bagmati, ein Zufluss des Ganges.

Anschließend ging’s auf die 15-tägige Trekkingtour über circa 200 Kilometer und 11.000 Hm. Täglich sind wir zwischen 15 und 20 Kilometer gegangen. 8 Reisende, 2 Guides und 4 Träger. Highlights der Reise: das Manaslu High Camp (4.800 Meter ü.N.) und der Larke Pass (5.160 Meter ü.N.).

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